Moringa Wirkung

Über die Pflanze Moringa wird mittlerweile auch in Europa immer mehr bekannt.

Dort, wo er stark verbreitet ist, in Indien spricht man viel über seine Inhaltsstoffe und auch die Moringa Wirkung und ob es eine Wirkung überhaupt gibt.

Doch was ist Moringa überhaupt und was können wir von dieser Pflanze erwarten?

Moringa Wirkung

Was ist Moringa und gibt es eine Wirkung?

Wer einmal einen Moringa Baum in seinem Garten gepflanzt hat und das in den richtigen klimatischen Verhältnissen gemacht hat, wird erstaunt sein über die erste Moringa Wirkung: Es wirkt nämlich so, als wenn man beim Wachsen des Baumes zusehen kann.

Der Moringa Baum grenzt da an ein kleines Wunder. Der Baum wächst innerhalb eines Jahres bis zu 8 Meter hoch.

Dafür brauchen andere Bäume mehrere Jahre.

Die Moringa Bäume können bis zu 15 Meter hoch werden und sind vor allen Dingen wegen ihrer Blätter sehr begehrt. Um diese Moringa Wirkung jedoch beobachten zu können braucht der Baum unheimlich viel Wasser.

Auch in Europa wird an einigen Orten versucht, den Baum anzupflanzen, der Moringa Baum hat hier unterschiedliche Namen:

  • Meerrettichbaum
  • Behennussbaum
  • Trommelstockbaum

Die Bezeichnung Meerrettichbaum trägt er, weil die Blätter und auch die Wurzel einen leicht scharen, an Meerrettich erinnernden Geschmack haben.

Doch welche Wirkung kann sich der Mensch versprechen?

Die Blätter der Moringa-Baums haben es in sich

Vor allen Dingen die Blätter des Moringa Baumes haben es in sich, Ihnen wird in Asien eine Moringa Wirkung zugeschrieben.

Ob dies tatsächlich so ist und es eine Moringa Wirkung gibt lässt sich allerdings anhand westlicher Studien noch nicht belegen.

Die Blattgebilde sind zwei- bis dreifach gefiedert und insgesamt bis zu 20-25 cm lang. Die Rispen weisen die nur 1 bis 2 cm langen eiförmigen Blättchen auf.

In Asien werden auch die Samen aus den 25 bis 45 cm langen Früchten verwertet, die vom Baum herabhängen, da man sich auch da eine Moringa Wirkung erhofft. Die Samen des Moringa Baums sind ca. 1,5 cm lang.

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Gibt es eine Moringa Wirkung der Samen und Blätter?

Wissenschaftler haben in Forschungen zur Moringa Wirkung die Inhaltsstoffe der Moringa Blätter und Moringa Samen ermittelt. Dort findet man:

  • Eisen
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Senfölglykoside
  • Essentielle Aminosäuren, z.B. Lysin, Histidin, Tryptophan
  • Vitamine wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K
  • Mineralien wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink
  • Zeatin
  • Phenole
  • Flavonoide, z.B. Quercetin
  • Spirochin
  • Bitterstoffe
  • Cumarine
  • Monoterpene
  • Phenole
  • Carotinoide (Betacarotin)
Moringa Wirkung Fazit

Wissenschaftlich ungeklärt ist, ob die vor allen Dingen im asiatischen Raum der Moringa Pflanze zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich bestehen.

Hier müssen noch weitere Studien gemacht werden, um das  zu klären. Wohl werden immer wieder in Studien immer wieder Hinweise auf mögliche Moringa Wirkungen gefunden, doch dies ist noch nicht abschließend durch fundierte Studien am Menschen belegt.

In Asien schreibt wird der Baum gerne mit folgenden Eigenschaften beschrieben:

In Europa hat Moringa keine Zulassung als Arzneimittel, weil bislang niemand in Studien ausreichend nachgewiesen hat, dass diese oder jene Moringa Wirkung wirklich zwangsläufig eintritt.

Moringa wird daher lediglich als Nahrungsmittelergänzung angeboten und kann von Leuten, die daran glauben, als Moringa gekauft werden.

keine Zusatzstoffe, vegan

Quellen

  • Yassa HD, Tohamy AF, Extract of Moringa oleifera leaves ameliorates streptozotocin-induced Diabetes mellitus in adult rats, Acta Histochem, 2014 Jun., (Der Extrakt aus Moringa oleifera Blättern verbessert streptozotocininduzierten Diabetes mellitus bei erwachsenen Ratten)
  • Sreelatha, S;Padma, P R, Antioxidant activity and total phenolic content of Moringa oleifera leaves in two stages of maturity, Plant foods for human nutrition, 2009, (Antioxidative Aktivität und Gesamtphenolgehalt von Moringa oleifera Blättern in zwei Reifestadien)
  • Ichimura M et al., “Phycocyanin prevents hypertension and low serum adiponectin level in a rat model of metabolic syndrome.” Nutr Res. 2013 May;33(5):397-405. (Phycocyanin verhindert Bluthochdruck und niedrigen Serum-Adiponektin-Spiegel in einem Rattenmodell des metabolischen Syndroms)
  • Reddy MC et al., “C-Phycocyanin, a selective cyclooxygenase-2 inhibitor, induces apoptosis in lipopolysaccharide-stimulated RAW 264.7 macrophages.” Biochem Biophys Res Commun. 2003 May 2;304(2):385-92. (C-Phycocyanin, ein selektiver Cyclooxygenase-2-Inhibitor, der Apoptose in Lipopolysaccharid-stimulierten RAW 264.7 Makrophagen auslöst.)